Montag, 28. Februar 2011

geschmacksache

Der Auftakt.
Vorneweg: Schön, dass ihr die { Initative Sonntagssüß } so herzlich empfangen habt! Ich hatte mir für den Auftakt - und meinen letzten überwinterten Kürbis - ein besonderes Rezept zurecht gelegt für einen >Pumpkin Pie<, das mir natürlich prompt misslungen ist. So zauberte ich am Samstagabend eine Irgendwie-Zitronentarte (aus einem klassischen Mürbteigboden mit Genusskussbelag), die es sich in ihrer Form so gemütlich machte, dass sie garnicht hinauswollte. Geschmeckt hat sie trotzdem, doch das Unterfangen hat mich ganz schön durcheinandergewirbelt. Ich merke mir also für den nächsten Sonntag: mehr Gelassenheit. Und nun: Was tat sich aus eurer Küche hervor?

Eine gute Woche und alles Liebe wünscht euch das Fräulein.

Euren Link zum >Sonntagssüß< könnt ihr einfach in das Kommentarfeld posten, wenn ihr mögt

Sonntag, 27. Februar 2011

grün

Komm schon, Frühling!
Die Stimmung draußen ist wenig erbaulich: Es regnet Bindfäden. Eigentlich mag ich den Regen, aber heute klopft er nicht ans Fenster, sondern pieselt alles nur öde ein. Den Frühling habe ich mir deshalb gestern auf dem Markt zusammengepflückt - mit Tulpen und Salat.  Auf dem Schreibtisch habe ich zudem ein wenig Ordnung geschaffen und meine grüne Lieblingskarte in die Mitte geplanzt. Es ist ein Motiv aus der >Spring Summer Collection< 1996 von Dries van Noten. So blüht es innen.

Freitag, 25. Februar 2011

sonntagssüß

Für alle Kuchenpicker, Kekskrümler und Cremekoster.
Es ist soweit! Gute Gedanken wollen schnell bewegt sein - und so starten Julie von mat & mi, Katrin von lingonsmak und meine Wenigkeit als Fräulein Text die { Initiative Sonntagssüß }. Weil wir finden, dass sich das süße Leben lohnt! Deshalb bitten wir zu Tisch: Wir möchten die Menschen dazu animieren, sich sonntags zum Kuchengenuss zu versammeln, einen Moment - und sei er noch so klitzeklein - bewusst zu genießen, die Süße aufzugabeln und das Saure außen vor zu lassen. Vielleicht führt der Sonntagskuchen auch lang nicht mehr gesehene Gesichter, Freunde und Familie für eine Stunde zusammen, und mausert sich so zu einem Glücksklecks der Woche, auf den es sich schon am Montag zu freuen lohnt.

An einem jeden Freitag rufen wir also zum >Sonntagssüß< auf: Wälzt eure Bücher, eure Erinnerungen oder löchert die Verwandtschaft. Backt, fabriziert und rührt zusammen, was zusammen gehört. Dabei spielt es keine Rolle, ob Kuchen, Kekse oder Creme  - hauptsache süß! Es gibt so viel Gutes, das sich zu naschen lohnt. Fremdessen ist übrigens auch erlaubt. Nur: Knipst ein Foto vom >Sonntagssüß< und ladet es in eurem Blog hoch. Ob ihr das Rezept gleich mitverratet, ist euch überlassen. Uns geht es vor allem um den eingefangenen Moment. Um das Sonntagsgefühl, um die Zeit und die Liebe, die in der Tat steckt. Den Link zu eurem >Sonntagssüß< postet ihr dann am Sonntagabend oder am Montag in der Kommentarbox des jeweiligen Ausrufers. Das Zepter zieht stets reihum durch die drei Initiatoren-Blogs; eine Staffel umfasst quasi drei süße Wochen. Damit ihr auch optisch von den Ergebnissen zehren könnt, legen wir zu jedem Sonntag eine Sammlung der süßen Fotos mit entsprechender Verlinkung bei Pinterest an. 

>> Hier geht's zur >Sonntagssüß<-Sammlung bei Pinterest

>> Bei Facebook gibt's die Initiative auch - werde Befürworter !
 

Wir freuen uns auf viele Mitstreiter, und hoffen, dass wir zusammen dem >Sonntagssüß< wieder seinen verdienten Auftritt schenken können, dass jeder Bissen ein glückseliges Lächeln nach sich zieht. Wir wünschen uns feine Speisen und fröhliche Gemüter - und euch einen süßen Moment.  

Gerne könnt ihr das >Sonntagssüß< Emblem für euren Blog verwenden - und die Idee damit in die Welt hinaustragen! Herzlichst, die Sonntagssüßen.

Donnerstag, 24. Februar 2011

freudenbringer

Clutch von tsurubride. Dame von celindaversluis. Kette von AAliciaAccessoriesAlles über Etsy.
Diese Woche sehe ich Rot und Orange - und wie immer ein bisschen Schwarz. Diese Schmücker gefallen mir heute besonders gut: Sie zaubern Farbe ins äußere Weiß. Denn hier hat es über Nacht ein wenig geflockt. So poliere ich meine Stimmung mit ein paar Fröhlichmachern auf Glücksglanz.

Mittwoch, 23. Februar 2011

weiterfahren

Noch ganz im spinnenden Faden verwickelt, zeigt auch heute der Blick nach vorn. { Ocean on Bicycles }. Immer weiterfahren. Durchaus kurvenreich. Aber trotzdem ankommen. Ich bedenke das - und je mehr ich es bedenke, desto mehr kann ich daran glauben.

Dienstag, 22. Februar 2011

fadenzieher

Es geht voran.
Besten Dank für eure Kommentare zur { Blutorange }, die mich außerordentlich freuen - wie jede noch so kleine und neue Bewegung auf dieser Seite. Nachdem Julie von Mat & Mi die Idee einer erhaltenden Kucheninitiative in die Kommentarbox geworfen hat, und lingonsmak mit ihren gestern präsentierten Wochenend-Cookies in diese Bewegung mit eingestiegen ist, spinnen wir gerade an dem Gedanken zum Sonntagskuchen weiter. Apropos spinnen: Diese Farhrradfadenkarten finde ich so zauberhaft und passend, dass ich sie euch heute unter die Nase halten möchte. Ich kaufte sie unlängst bei { Manufactum } als radelndes Pack und erfreue mich nun an ihrer schicken Gestalt und an ihrem Fädelnutzen. Gibt es auch etwas, woran ihr gerade spinnt?

Montag, 21. Februar 2011

leuchtfeuer

Von der Sonne geküsst.
Willkommen neue Woche! Nach der leichten Melancholie der letzten Tage, habe ich heute einen süßen Einsteiger in Rotorange im Schlepptau, dessen frischer Kick mich umgehend energetisiert hat. Schon fast eine Tradition geworden, ist für mich der wochenendliche Kuchen. Diesen entdeckte ich in der Living at Home, Ausgabe 2/2011 in der bezeichnenden Strecke >Gebt dem Winter Saures!< Dort prangte er allerdings mit einem Dach aus Mandarinen vom Papier. Die Inspiration zu den blutigen Orangen fand ich im Netz - und sie gefiel mir so gut, fast besser, so dass ich das gute Stück scheibchenweise mit ihnen belegte. Wie sie so unter der Puderzucker-schicht hervorblinzeln, löst in mir immer noch große Begeisterung aus. Auch der Geschmack: für mich grandios! Mit einem herben Schliff. Das Rezept verbirgt sich hinter den zwei gefärbten Worten: { Koste mich }. Ein paar kleine Anmerkungen dazu noch meinerseits: Tausche die Mandarinen gegen 3 Blutorangen (1 für den Saft, 2 für die Decke), reduziere den Zucker (natürlich nur, wenn du magst) auf 80 Gramm und ersetze die Tarteform (falls nicht vorhanden) durch eine Kastenform. Auch das führt dich zu einem köstlichen Ergebnis. Die Backzeit verlängert sich - aufgrund der höheren Form - allerdings um 15 Minuten. Der obligatorische Stäbchentest sei wie immer empfohlen.

An dieser Stelle möchte ich auch noch kurz das begrabene Magazin { Glanzstück } zitieren, das einst proklamierte: Er soll wiederkommen, der Sonntagnachmittagskaffee! >Denn Rituale sind wichtig, sind Kultur und Struktur. Das reimt sich nicht bloß, das ist auch wahr. Am besten mit Freunden und mit viel Sahnetorte, Schokoladencreme und Pralinen die Party inszenieren. Die pralle Süße noch hübsch ergänzen mit Sekt und Likör - und schon fühlt sich niemand mehr vom Leben verraten!<

In diesem Sinne: Einen zauberhaften Start in die Woche. Es herzt euch das Frl.

Freitag, 18. Februar 2011

italien

Momente und so.
Es ist fast genau sieben Jahre her, als ich für drei Monate in { Mailand } war. Gestern fand ich diese Bilder in den Tiefen, und denke mit Freude und ein wenig Wehmut an die Zeit zurück. An die Zeit, die erst gar nicht beginnen wollte. In der Nacht vor meiner Abreise beschloss ich, den Flieger sausen zu lassen, um mich dann einen Tag später mit dem Zug auf eine elfstündige Fahrt ins italienische Neuland zu begeben. Oft fühlte ich mich ein wenig unterhalb. Oft war da aber auch Sonne, waren Momente des Glücks, waren die besten >Pane al Cioccolato<, die ich bis heute nicht mehr fand. Ein aufregender Abschnitt. Aber es führt kein Weg zurück, und das ist auch bestens. Ich erfreue mich einfach an dem, was ich sah und fühlte - und teile es heute mit euch. Und um noch kurz musikalisch und ganz generell die Wehmut zu bedienen: >Ciao Bella< von Rose. Dann ist aber auch Schluss.

Ich verabschiede mich ins Wochenende und hoffe, euch am Montag frohgemut wieder zu sehen. Eine gute Zeit - herzlichst das Fräulein.

Donnerstag, 17. Februar 2011

spitze

Zart gespitzt.
Materialien, Oberflächen, Stofflichkeiten, das ist, was mich anzieht. So entdeckte ich einst auf dem Flohmarkt in { Münster } diese drei Schleier aus Klöppelspitze. Bewundernswert, welche Handfertigkeit dahinter steckt. Ich finde sie traumschön als Objekt, als Geschichtenerzähler - alles im Faden verwoben. Heute glitzert die Sonne vom Himmel. Ich schick sie euch, falls ihr sie nicht sehen könnt.

Mittwoch, 16. Februar 2011

sieben

In der Tradition von Roboti folge auch ich - mit etwas Verzögerung - an diesem Mittwoch der Sieben. Weil ich ungerade Zahlen so mag, und aus diesem Grund auch die Sieben verehre. Das wären dann übrigens acht (Dinge) über mich. Außerdem gefällt mir die Bewegung, die sich daraus entwickelt hat. Und: Die Sieben sagt wenig, aber verrät viel. So ist es zumindest mir bei euch ergangen. 

1 Mit meinem Backofen bin ich verheiratet.
2 Ich trage immer einen Zopf - außer des Nachts.
3 Das schönste Geräusch für mich ist Regen, der ans Fenster prasselt.
4 Ich liebe das Wort Flusen.
5 Der Sonntagabend gehört dem >Sonntagsfilm<.

6 Besonders gut schlafen kann ich, wenn die Spülmaschine surrt.
7 Ich rauche nur im Dunkeln.

Dienstag, 15. Februar 2011

perlen

Blühende Fantasien.
Gestern mittag bin ich gestrandet. Bei { Oxfam }. Und >Aurélien< habe ich mitgenommen. Mir gefällt die Poesie, die in dem Foto steckt. Das Entrückte. Eine Liebesgeschichte im Paris der frühen Zwanziger Jahre. Ich freue mich, sie zu erlesen. Welches Buch begleitet euch?

Sonntag, 13. Februar 2011

schnecken

Zimt und Chai.
Dieses Rezept ist ein Versprechen. An meine Freundin Juli, die schon sehnsüchtig darauf wartet. Und deshalb gebürt ihnen der heutige Sonntag: den kleinen { Zimtschnecken }. Erstmals getroffen habe ich die Kringel in Stockholm vor vielen Jahren - eine gute Zeit, die ich dort zusammen mit Juli verbracht habe. Und im vergangenen Herbst kam dieses Rezept zu mir, das den Schnecken von damals so nahe ist.

Für den Teig 25 Gramm Frischhefe in 1/4 Liter lauwarmer Milch baden, bis sich die Hefe in Wohlgefallen auflöst. Dazu gesellen sich 1 Ei, 75 Gramm Zucker, 1/2 Teelöffel Salz und  
1 Eßlöffel gemahlener Kardamom. 500 Gramm Mehl sind ebenfalls Teil der Gruppe. Alles gut durchkneten! Zum Schluss: 100 Gramm zerlassene! Butter hinzugeben, kneten - und an einem warmen Ort gehen lassen. Ein gutes Stündchen. 

Ist die Zeit verstrichen, noch einmal kneten und den Teig in 3 Portionen teilen, jeweils dünn ausrollen und mit folgender cremiger Füllung aus 100 Gramm flüssiger Butter, 4 Eßlöffeln Zucker, 2 Eßlöffeln Zimt und 2 Eßlöffeln Mehl bestreichen. Die "Platte" von der Länge her aufrollen und in daumendicke Streifen schneiden. Die Röllchen mit der offenen Seite aufs Backblech legen und in der Mitte plattdrücken, so dass sich eine Schnecke ergibt. Wer mag, bestreut sie noch mit einer Handvoll Hagelzucker (vorher mit ein wenig verquirltem Eigelb bepinseln für eine bessere Haftung). In den vorgeheizten Ofen (225 Grad) schieben und 7 bis 10 Minuten wachsen lassen. Lauwarm ein Traum - und eingefroren ein nachhaltiger Genuss! 

Lass es dir schmecken

(Danke, Cousine - für das tolle Rezept.)

Samstag, 12. Februar 2011

blattwerk

Es fließt.
Mammamia - das hat jetzt ein bisschen gedauert. Aber scheinbar habe ich mir nicht nur Papier, sondern gleich einen Zeitfresser mit in die Tasche gesteckt. Die letzten beiden Tage waren pickepackevoll - und frühmorgens war es noch nicht da, und abends war es weg: das Licht. Deshalb nun heute mein Fund. { Flow }. Vielleicht ein alter Bekannter, vielleicht ein neuer Freund. Ich bin bei jedem meiner Besuche um das Heft mit der schicken Oberfläche geschlichen. Immer hat sie gezuckt, die Hand, wollte es einstecken. Diesmal mit Erfolg. Das Cover ist stets ein Verführer im Zeitschriftenregal. Es ist ziemlich >me<. Gefüllt mit Leben, mit Menschen, mit Fragen und Bewegungen. Mit Text. Den ich nicht lesen, aber mir erschließen kann. Und es ist gespickt mit Ideen, mit Farbe, mit Grafik, mit Illustration. Mit Beigaben auch. Diesmal sind es kleine Karten und Kleber. Auch ein Heft für's platte Landsein ist dabei. Mir gefällt es. Es ist für meine Augen. Und irgendwie auch für's Herz. 

Weg war ich übrigens in Roermond. Zugegeben: Grenzstädte sind verführerisch und zugleich sehr speziell. Ob die schönen Flecken sich finden, liegt ein wenig auch an und in einem selbst. Was man aus ihnen herauszaubert. Die eigenen Momente. Ich wünsch euch solche - am Wochenende. Herzlichst, das Frl.

Mittwoch, 9. Februar 2011

auswärts

Mit der Nase im Himmel.
Ich war heut weg - in einem anderen Land. Die Sonne hat mich so gekitzelt, dass ich ins Freie musste. Husch - über die Grenze. Zu den Holländern: Tief durchatmen, Leben tanken, Zeitschriften kaufen. Ich liebe fremdes Papier, und ich finde, die Holländer können es ganz gut gestalten. Und weil das der kürzeste Weg für mich ist, neue Blätter zu schnuppern, flitze ich ab und zu hinüber. Was ich mir eingesteckt hab, zeig ich euch - beim nächsten Mal. Zumindest einen Fund von dreien. Vielleicht kennt ihr ihn schon - aber: Gute Bekannte machen bekanntlich auch Freude.

Blumenladen
Cobi Natuurlijk Bijzonder
Neerstraat 58
6041 KD Roermond

Dienstag, 8. Februar 2011

notizen

Bitte füttern.
An Papier kann ich nur schwer vorbeigehen. Die Liebe ist mindestens genauso stark wie die zu guten Kuchen. Diese beiden Blätterkonstrukte wohnen bei mir. Das rechte schon sehr lange: Es hüpfte mir einst in Italien in die Tüte. Einige Jahre lag es nur hübsch herum - bis ich begann es zu füllen. Mit Gedanken, mit flüchtigen Momenten, die mir unterwegs begegneten. Das Beerenheft ist neu zu mir gezogen - und wartet nun auf Fütterung. Was haltet ihr fest? Nutzt ihr Hefte für tolle Rezepte? Skizziert ihr? Bringt mich auf den Weg.

Montag, 7. Februar 2011

sonne

Wolkenspiel.
Heute war ein schöner Tag! Danke Sonne - ich hab dich sehr genossen. Auf die gute Zeit mit dir. Sie wird kommen. Ganz bestimmt.

Sonntag, 6. Februar 2011

köstlich

Gebrannte Mandeln.
An diesem Wochenende fand ein neues Buch zu mir: { Geschenkideen aus der Küche } von Nicole Stich. Heiß ersehnt und flott erblättert. Mittlerweile verschenke ich zu jedem Fest- und Glückstag eine Leckerei und erfreue mich auch stets an mir zugedachten Köstlichkeiten. Dieses Werk nun eröffnet neue und zahlreiche Möglichkeiten ganze Tage in der Küche zu verbringen. Und als Plus: schicke Verpackungsideen. Das erste Kochbuch von Nicole, auf die ich einst durch ihren wundervollen Blog { delicous days } stieß, und der auch Anstoß zum gleichnamigen Rezeptwerk war, wurde von mir schon gut erkocht. Ein ordentlicher Knick findet sich vor allem auf Seite 202 - wo sich die gebrannten Mandeln tummeln. Und bevor nun der Winter sich endgültig verabschiedet, möchte ich es nicht versäumen, euch das Rezept ans Herz zu legen. 

Für eine Tüte Mandeln (oder Nüsse) braucht es eine Pfanne, die gefüllt wird mit: 100 Milliliter Wasser, 125 Gramm Zucker, einem Teelöffel Zimt und einer großen Messerspitze Vanillepulver. Das Ganze auf dem Herd zum Kochen bringen, 200 Gramm ungeschälte Mandeln hinzugeben und etwa 8 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit sich verzogen hat und eine trockene Kruste hinterlässt. Nächster Schritt: Runter mit der Hitze, geduldig weiterrühren und darauf warten, dass sich die Zuckerkruste wieder löst - sprich verflüssigt -, und die Mandeln in ein glänzendes Karamellkleid hüllt. (Achtung: Der Zucker darf nicht verbrennen, sonst wird er bitter und alles war >für die Katz<!) 

Deshalb: Nur schön gefärbte Mandeln sind das Stichwort, um sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech zu kippen und schnell (!) mit zwei Gabeln zu trennen. Vorsicht, heiß! Abkühlen lassen, einpacken und dann: verschenken oder selber futtern. 

Eine köstliche kommende Woche wünscht euch Fräulein Text.

Samstag, 5. Februar 2011

emma

Die Liebe bleibt für immer. { 1 }

Freitag, 4. Februar 2011

grüß dich

Es ist Wochenende: Zeit für einen >Ausflügler< aus dem Netz. In diesem Fall führt der Weg zu dem tollen Kalenderprojekt von { Shanna Murray } plus kreativer Unterstützung. Jeden Monat gibt es ein Schmankerl für den Bildschirm. Meiner wurde schon geschmückt - und eurer? Das virtuelle Kalenderblatt steht hier zum Download bereit. Ein Doppelklick genügt, dann poppt es auf und lässt sich auf den Desktop verfrachten. Ich wünsch euch was. Mindestens zwei gute Tage.

Donnerstag, 3. Februar 2011

balsam

Malen nach Zahlen.
Hier sind sie nun, die Freunde, Verwandten und Bekannten des Bienenbalms. Wie versprochen. Zur Orientierung habe ich jedem einzelnen eine Nummer verpasst. 

1 Der Klassiker: Kiehl's Lip Balm #1. Damals noch im Döschen.
2 Ein Import aus Dänemark von { Badeanstalten }. Mit Zitrusduft.
3 Dieser Zitronenbalm ist eine Erinnerung an meine Zeit in Mailand. Teure Tube vom Japaner Shu Uemura.
4 Die Rose von Cath Kidston kam als jüngstes (Weihnachts-)Geschenk zu mir.
5 Diese Nummer ist ebenfalls ein Oldie. Importiert aus den USA. Heute gibt's Carmex fast an jeder Ecke.
6 Der Chocolate Whipstick von Lush. Dieser Balm duftet nach Schokolade und Orange und bleibt deshalb nicht lange auf den Lippen.
7 Zum Schluss: nochmal Kiehl's. Diesmal in getuschter Variante in einem zarten Rot.

Mittwoch, 2. Februar 2011

schokolade

Schwarzes Gold.
Ein Tag ohne Kuchen ist ein verlorener Tag - oder so ähnlich. Mich hat es jedenfalls mal wieder in den Fingern gejuckt und in die Küche getrieben. Die Lust auf Schokolade war groß, aber keine im Haus. Da habe ich wie von Zauberhand ein grandioses Pulver-Rezept bei { mat & mi } entdeckt, dessen Pfad wiederum zu { Smitten Kitchen } führte. Dort fand ich ja unlängst schon die irre Clementinenkomposition. Der Kern dieses Kuchens liegt jedenfalls in einer Tüte Kakopulver, einer sehr dunklen Tüte allerdings. Dutch processed. Weil mein Kühl- und Küchenschrank nicht alles ganz genau hervorbrachte wie erfordert, gibt es hier nun eine leicht abgewandelte Rezeptversion. Elementar allerdings sind Cup-Messbecher, die hielt der Schrank parat. Auch die sind eine feine Empfehlung von mir an euch. 

Für das dunkle Wunder finden zusammen: 110 Gramm weiche Butter und 1 Cup Zucker, die sich dank Mixer 3 Minuten zu einer cremigen Masse verquirlen. 1 großes Ei sowie 1 Cup Vanillemix - der sich zusammensetzt aus halb Vanillejoghurt und halb Milch - mischen sich darunter. Wer hat, tropft noch etwas flüssigen Vanilleextrakt hinzu. Außerdem landen in der Schüssel: 1 1/2 Cups Mehl, 3/4 Cup dunkles!! Kakopulver (zum Beispiel das von Bensdorp), 1/4 Teaspoon Natron, 1/2 Teaspoon Backpulver und 1/4 Teaspoon Salz. Das Ganze gut durchrühren, aber nicht zu lang - dann wird es wie Kleister. Eine Kastenform hübsch buttern und mit Mehl ausstäuben, den Teig einfüllen und ab in den vorgeheizten Ofen (160 Grad) für etwa 70 Minuten. Der übliche Stäbchentest sei an dieser Stelle erwähnt. Die Schnitte kurz in der Form abkühlen lassen, stürzen und in fingerdicke Scheiben schneiden - voilà! Puderzucker macht den Kuchen noch ein wenig schöner!

Für alle die keine Cups haben, wollen oder finden, gibt es hier eine ausführliche Übersetzung der einzelnen Materialien.

Dienstag, 1. Februar 2011

worte

Was willst Du mal werden, wenn Du groß bist? Ich wäre gern ein Pudding. Ein Pudding mit Aprikosen. Oder aber auch ohne alles. Noch ein bisschen warm. In der Bäckerei. Im Schaufenster.

(aus dem Film: Liebe mich, wenn Du Dich traust)