Freitag, 15. Juli 2016

blätter für die küche



>Nichts beruhigt so sehr wie Kochbücher lesen. Ein Geheimrezept an sich also!< Diesen Gedanken servierte mir Anna einst als Kommentar zu einem meiner Papiergänge. Ich hoffe, gerade DU denkst auch daran :)

Mein letztes Mahl ist nun tatsächlich schon über ein Jahr her: Zeit, wieder blätternd auf die Suche zu gehen. Ist mein Geschmack für Neues bereit oder manifestiert er sich? Was kommt da auf uns zu? Immer noch und immer wieder habe ich große Freude daran, zu suchen, zu finden, zu schauen. Manchmal entwischt mir dabei ein stutzendes >Aha!<, und manchmal ein richtig gutes >Ha!<

Wie gerne gehabt landen auch diesmal wieder Wunschtitel auf dem Tablett, die in den nächsten Monaten peu à peu erscheinen werden oder gerade publiziert wurden. Mit einer Ausnahme - die nämlich gibt es schon sehr lange. Daneben liegen erprobte und gemochte Seiten, die zeitlich gesehen nicht aktuell sind, aber bei mir trotzdem ganz vorne liegen. Lieblinge eben. Eure dürft ihr gerne ergänzen. Da ist bestimmt noch Kochbuch/Luft!

1 Zuerst begegnete mir Tainá Guedes im Netz als großartige Frau mit Tuch (und für Frauen mit Tüchern im Haar pflege ich ein Faible ;)). Das Wiedersehen erfolgte kurz darauf in Kathrins Photisserie. Im Herbst erscheint Mottainai. Der Begriff aus dem Buddhismus >meint den Respekt vor den Dingen und das Bestreben, entsprechend mit ihnen umzugehen und nichts zu verschwenden.< Was für ein spannendes Konzept! Tainá steckt übrigens auch (mit) hinter der Entretempo Kitchen Gallery in Berlin, einem Raum, in dem sie Essen und Kunst erlebbar macht. Verlag Antje Kunstmann
2 Ich wiederhole mich, ja. Aber ich tue das gerne - und versprochen kurz; ich bin halt ein Fan ;) Nigel Slaters drittes Küchentagebuch Ein Jahr lang gut essen kommt jetzt auch als deutsche Fassung auf den Markt. Hier weilt es natürlich schon in der englischen Version, und auch wenn der dritte Band nicht unbedingt meine Nummer Eins ist, darf er im Regal nicht fehlen! DuMont Buchverlag
3 Meine Buchhändlerfreundin Nina versorgt mich bei unseren Treffen immer mit einer Geschmacks/Liste. Da stehen neben vielen guten Dingen selbstverständlich auch Büchertipps drauf. Kitchen von Banana Yoshimoto war einer der ersten. Keinesfalls neu, aber ganz besonders diesen Platz hier wert. Diogenes
5 Das Buch vom Tee erschien erstmals 1906. Jetzt gibt es eine illustrierte Neuauflage, deren Gestaltung mich allein durch kurzes Einblicken zum Kauf anreizt. Insel-Bücherei
6 Mit 3191 Miles Apart begann ua meine Reise im Netz, lange bevor ich selbst diesen Ort hier zu füllen begann. Umso schöner, dass bald nach unendlicher Wartezeit und >A Year Of Mornings< A Year Between Friends erscheint. Kein reines Kochbuch, aber dennoch ein fabelhafter Pool für Rezepte. Ich freue mich jedenfalls schon sehr. Ü auch wöchentlich (jeden Sonntag!) über die >3191 Notes<. Hier kann man sich dafür eintragen. ABRAMS
7 Genau wie Micha bin ich eine große Verfechterin des Obst zur salzigen Speise. Bernadette Wörndl ist das ebenfalls - und so hat sie ein Buch zu diesem Thema gemacht, das schlicht und einfach Obst heißt. 120 Rezepte von salzig bis süß und laut Verlag ein echtes Standardwerk. Brandstätter
8 Seit ich in Maastricht Ferran Adriàs Ausstellung >Notes on Creativitiy< (dazu gleich mehr!) gesehen habe, begeistert mich der Ansatz, Essen künstlerisch umzusetzen noch ein wenig mehr (als vorher schon). Auch der dänisch-isländische Künstler Olafur Eliasson nähert sich in seinem Studio dem gemeinsamen Essen. The Kitchen ist sein Kochbuch dazu. Knesebeck
9 Eine kleine Küche in New York - genauer gesagt, die von Deb Perelman. In ihrer Smitten Kitchen entstehen ua diese großartigen Zitronenschnitten. Demnächst gibt es das Kochbuch, welches im Original schon vor drei Jahren erschien, endlich auch auf Deutsch. berlin Verlag


10 Twelve Recipes von Cal Peternell ist auf dem Weg. >Warm, funny and smart.< Und mit einem Vorwort von Alice Waters. Das reicht mir schon ;) Harper Collins

11 Der bereits erwähnte Ferran Adrià, spanischer Koch und 25 Jahre mit eigenem Restaurant (dem berühmten >ElBulli<), hat in einem ausstellungsbegleitenden Notiz/Buch seine Notes on Creativity festgehalten. Neben der gedruckten Edition ist es sogar online bei Issuu vollständig einsehbar ist. Ich bin absolut berührt von seiner Art, Essen zu denken - und zu skizzieren. Drawing Center

12 Neben all den richtig guten, (mich) inspirierenden Kochbüchern, gibt es dennoch etwas besonders Schönes: notierte Rezepte von Freunden. Seit ein paar Jahren heftet Julie ihre Jahreslieblinge in einem kleinen Büchlein zusammen. Ganz schlicht, ohne Bilder, mit kurzen persönlichen Anmerkungen. Ich freue mich schon jetzt auf das Heft zur Sechzehn - und sage: Schreibt! Schreibt auf, was euch schmeckt. Das ist ein großer Schatz. 

13 Aus keinem Kochbuch habe ich bislang so viel probiert, wie aus Jerusalem. Yottam Ottolenghi trifft ausnahmslos meinen Geschmack! Die orientalische Küche mit süßen Spitzen mag ich einfach unglaublich gern. Außerdem hat er mir meinen wiederholten Sommerklassiker beschert: Conchiglie with yoghurt, peas and chilli. Dorling Kindersley

14 Die Liste schließt mit der Person, mit der sie begonnen hat: mit Anna. Sie schickte mir - mal wieder genau passend - und mit den treffendsten Begleit/Worten Nigellas How to be a domestic goddess. Ja. Und wie? Genau so. Danke dir, Anna. Hachette Books

Montag, 4. Juli 2016

schokoladenriegel (die mit kokos)


Bou. Sni. Twi. Rezepte für die Drei aus dem Supermarktregal machten schon vor ein paar Jahren die Runde im Netz. Süßer als heute - natürlich ;) Ich hatte damals Kokosträume, und weil mich diese auch vier Turni später nicht loslassen, war ich sofort Flamme und Kühlschrank, als Ulma und Frau Gold ihre #(mehroderweniger)rawbounties präsentierten. Da musste ich auch nochmal ran. Gesehen, getan. Zart angepasst an meinen Geschmack und nicht so schneeweiß wie damals, aber mindestens eine Wiederholung wert. Vielleicht sogar als Schmelz/t/r/iegel aller vier Varianten. Die Kokosmilch war damals nämlich eine gute Wahl . . .

für etwa 20 SchoKoMinis

180 Gramm Kokosraspeln (aus der Not heraus habe ich teilweise K-Chips in die >Moulinette< geworfen, und den Krisp der etwas gröberen Raspel fand ich richtig gut :) )
60 Gramm flüssiges Kokosöl
1 (oder 2) Esslöffel Kokosblütenzucker
1 Esslöffel hellen, festen Honig
1 Esslöffel weißes Mandelmus 
1 Esslöffel Wasser
1 Prise >Maldon Salt<

: löffelnd miteinander vermischen : gut mit den Händen nachwalken

: in eine kurze, schmale Kastenform pressen (ich habe mit einer quadratischen 20x20-Form gearbeitet, dadurch waren mir die Riegel aber zu flach, weshalb ich die >Platte< anschließend geteilt und gestapelt habe.)

: über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen

: für die Schokoladenglasur (ich sage ganz bewusst Glasur, denn meine Kokosriegel sind nicht komplett umhüllt, sondern schlicht bestrichen. Das würde ich ttsl wieder so machen! Plus: Sie lassen sich so auch schneller anfassen ;) ) setze ich auf 100 Gramm geschmolzene feine Bitter mit 60 Proz. Alles darüber ist mir persönlich zu kirschig. Geschmackssache - und eine Frage von #raw oder #nichtraw.

: mit der rührenden Löffelspitze Bahnen ziehen

: nochmal kurz nachkühlen

So schnell weg, wie ich Riegel sonst nicht kaufen würde ;)

Donnerstag, 30. Juni 2016

ein (kurzer) tag in maastricht

mit dem fahr/radeln allerdings die anderen . . .



Einfach mal raus. Einen Tag in einer (fremden) Stadt verbringen. Ich überlege und hole den Atlas hervor, fahre mit dem Finger über bekannte und unbekannte Orte. Ja, etwas Neues wäre schön, aber Altbekanntes neu aufzufrischen auch. Es im Sommer/Licht zu sehen. Spontan entscheide ich mich für bekannt und entgegen meines Vorhabens für eine Fahrt nach Holland. Nach Maastricht.

Gleich am nächsten Morgen geht es los. Wobei: Morgen ist übertrieben. Der Drang, den Tag bis auf die letzte Minute auszuquetschen lässt tatsächlich nach. Die Stimme, die >lohnt sich nicht mehr . . .< flüstert, auf die höre ich schon länger nicht mehr. Lohnt sich immer! Mittlerweile finde ich es eh viel schöner, genau das mitzunehmen, was ich wirklich mag, anstatt Orte nach Liste nur kurz abzuhaken. Je mehr Eindrücke, umso mehr gilt es auch sie zu verarbeiten, und da ich die guten Momente nur ungern sofort überdecken möchte, bleibe ich bei den liebsten. Peu à peu. Nicht immer alle auf einmal, aber immer wieder gerne (die gleichen).



Die Fahrt mit dem Auto nach Maastricht dauert von Düsseldorf aus etwas über eine Stunde. Prima. Parken allerdings ist nicht ganz so prima und leider teuer. Direkt im Zentrum kostet ein Tagesticket schonmal bis zu 35 Euro. Je weiter man sich vom Kern entfernt, desto günstiger wird es natürlich, kostenlose Parkplätze (man korrigiere mich!) gibt es meines Wissens aber nicht. Ich entscheide mich für den moderaten Tarif im Q-Park Plein 1992 mit maximal 13 Euro pro Tag (hier gibt es übrigens eine Übersicht aller Parkhäuser in Maastricht), vor allem auch weil die Lage (für mich) ideal ist. Das Parkhaus liegt auf der linken Seite der Maas und schließt um zwei Ecken an die Rechtstraat an. Ein etwas leiseres Viertel mit kleinen Geschäften und Restaurants, nicht so übertrieben hektisch und voll wie die Innenstadt. Außerdem liegt direkt nebenan ein Albert Heijn. Ein Besuch im Supermarkt gehört für mich in jeder ausländischen Stadt dazu :) Die biologische Alternative wäre Estafette. Ebenfalls auf dem Plein liegt die Bakkerij Koos. Ich packe meistens ein großes >Pain de Campagne< ein. Noch mehr Brot (unter anderem das liebste mit Fenchel und Rosinen) gibt's im Le Salonard. Der Sjiek Kookpunt serviert >lekker kost< zum Mitnehmen und lokal verspeisen, ebenfalls im Viertel. Schräg gegenüber ist ein großartiger kleiner Blumenladen: Bij Sam Sam. Allein ins Fenster zu schauen, macht schon Freude. Der Stopp in der Patisserie Royale ist obligatorisch - und nur einen Katzensprung vom Maastrichter Samstagströdelmarkt entfernt. Klein und überschaubar, direkt vor dem Bahnhof in der Stationsstraat. Ich habe bislang immer etwas dort gefunden . . .

Für die nächsten Orte muss ich über die >Sint Servaasbrug<. Wer mag, biegt vor der Brücke noch links ab Richtung Bonnefantenmuseum. Der Bau von Aldo Rossi liegt einen kleinen Fußmarsch entfernt direkt an der Maas. Hat auch einen netten Museumsshop. Am Ende der Brücke schlenkere ich jedoch rechts ab, und umgehe damit die Haupteinkaufsstraße. Die steuere ich aussschließlich - und je nach Laune, Wetter und Wochentag nur für die sehr bekannte (und dementsprechend gut besuchte) Buchhandlung Dominicanen in einer Kirche an. Oder für ein Eis bei Australian Homemade. Oder für eine Portion Frietjes bei Frituur Reitz auf dem Markt. Mein eigentliches Ziel bleibt das Koekhuis aan de Maes, der kleine Bruder des Amsterdamer Duikelman. Mittlerweile gibt es zwar mit dem >Kochhaus< in Köln auch einen deutschen Ableger, aber niederländische Kochbücher finde ich natürlich nur hier :) Stehe ich anschließend mit dem Rücken zum >Koekhuis<, gehe nach links und biege die zweite Gasse ebenfalls links ab, lande ich irgendwann mit ein bisschen geradeaus, um die Kurve und Fragen in der Brandweerkantine. Zur Kuchenpause. Oder einer mit Kaffee und Limonade. Auf der selben Straße, der Capucijnenstraat, liegt auch das Marres. Ein kleines Museum für zeitgenössische Kunst in einem Haus aus dem 20. Jahrhundert. Kleine Randnotiz: Ich habe mir dort zuletzt die (mich) sehr bereichernde Ausstellung >Notes on Creativity< über Ferran Adrià angesehen. Die im Museum gezeigte Dokumentation >Cooking in Progress< findet sich noch bis September in der Mediathek. Unbedingt (!) empfehlenswert ist auch das im gleichen Haus untergebrachte Marres Kitchen. Serviert wird orientalische Küche - und im Sommer mit Platz im Garten, im Schatten der Feige. Auf dem Weg zurück Richtung Innenstadt und Parkplatz noch neu entdeckt: Food Gallery & More. Ich war schon satt, aber das teste ich: beim nächsten Mal.


Ja, ganz schön viel Aroma. Aber deswegen bin ich gerne dort - und hier ;)

Dienstag, 14. Juni 2016

(nicht nur) sonntagsbrötchen


auch ein weites herz



Dänemark, 2008. Ich möchte unbedingt nach Kopenhagen - mit dem Auto. Um die ferne Strecke angenehm zu portionieren, plane ich dafür zwei Stopps ein. Den ersten an der Nordsee, nahe St. Peter Ording, und den zweiten auf der dänischen Insel Fünen, um dann über den >Storebælt< nach >Copenhappy< (wie Marleen die Stadt so schön nennt) zu sausen. Ich segle willkürlich durch das Netz und buche - auf gut Blick - >Liselund<. Das Bed & Breakfast von Jette. Für genau zwei kleine Übernachtungen. Tatsächlich bleibe ich zwölf Tage.

°

Wir kommen an - und sind die einzigen Gäste. Da wir uns verspätet haben, erwischen wir Jette auf halbem Feldweg im Auto. Sie muss noch schnell in den Supermarkt nach >Nyborg<, aber die Haustür sei offen. Sie schließe hier nie ab. Willkommen :) Wir parken, stellen unser Gepäck im Hausflur ab, ich laufe sofort zum Meer. Emma ist dabei. Kurze Distanz: Schon durch die grüne Lücke sehe ich das Wasser, gesäumt von einem schmalen Steinstrand und inmitten: ein/zwei/drei (private) Stege. Es ist früher Abend, menschenleer, im Schleierblau zeigt sich die Silhouette der Brücke. Zum Greifen nah. Nur ein kleiner Sprung, so fühlt es sich an. Ich laufe auf den mir nächsten Steg, Emma hinterher, setze mich ganz nah an die Kante, und schaue nach vorn. Nur nach vorn. Sehe ein einziges Blau und damit alles. Einer jener Augenblicke. >Er liebte das Meer aus tiefen Gründen.< Dieser Satz, den ich damals noch nicht kannte. Dank dir schlägt er immer wieder Wellen. So gerne denke ich an dieses Stück Zeit zurück.

~

Ich weiß, ich kann jetzt nicht gehen. Wir verlängern, obwohl das eigentlich unmöglich ist. Jette muss für vier Tage nach Hamburg. Sie fährt - und wir bleiben. Vier Tage ohne Jette bedeutet allerdings auch vier Tage ohne ihre >Jettebrötchen<. Diese faulen, knusprigen Dinger, deren Teig Jette jeden Abend in einer großen Schüssel zusammmenrührt, und dann in den Kühlschrank stellt. Um sie am nächsten Morgen mit einem großen Holzlöffel auf ein Blech zu klecksen und in den Ofen zu schieben. Ohne Rühren, ohne Kneten, ohne Formen, ohne Nix. Noch ofenwarm reicht sie Salzbutter (na klar!) dazu und selbstgemachte Marmelade. Was für ein Start in (fast) jeden Tag. Das Rezept hängt nun seit acht Jahren neben dem des Mini-Käsekuchens. Süß und salzig. Zwei Blätter über dem Herd, mehr braucht es oftmals nicht.


Brötchen ohne Kneten nach Jette
600 Gramm (Weizen-)Mehl
125 Gramm (Weizen-)Vollkornmehl (o >Grahamsmel< - falls in Dänemark unterwegs!)
25 Gramm Frischhefe
1 Esslöffel Honig
1 Esslöffel Salz
500 Milliliter Wasser, lauwarm
100 Milliliter Milch

Mehl mischen. Hefe, Honig, Salz in Wasser auflösen. Alles mit einem Löffel zusammenrühren. Milch nicht vergessen! Keinesfalls kneten. Etwa 14 Stunden (am besten über Nacht) bedeckt im Kühlschrank gehen lassen. Angemerkt: Unbedingt eine ausreichend große Schüssel wählen; Teig wächst! Ohne Kneten und erneut mithilfe eines Löffels (klebt ein wenig!) brötchengroße Portionen auf ein (Backpapier-)Backblech setzen. Bei vorgeheizten 240 Grad O/U 20 bis 25 Minuten knusprig bräunen.

Nyd dit måltid!


Noch so eine Erinnerung: Streifen.

Donnerstag, 9. Juni 2016

netzkonfetti // 01


Wie oft habe ich den letzten Wochen diesen Ort aufgerufen, einen Text angeschrieben, umgeschrieben - oder es gleich ganz sein lassen. Den Stift zur Seite gelegt und die Füße hoch. Die Kamera erst gar nicht in die Hand genommen. Das Leben leben lassen. Mit sonnigen Wellen, reißenden Strömen und ja, einigen grauen Wolken. Sehr oft. Wohin, wohin (mit mir)? Ach, es ist still geworden, aber weil hier keine Wüste entstehen soll, streue ich ein wenig Netzkonfetti (aus all dieser Zeit). Gerade auch, weil ich das auf anderen Blogs immer so gerne mag.

schmecken Ottolenghis Blumenkohl-Tabbouleh. Die liebsten Pancakes mit Orangen-Rhabarber-Kompott. Endlich Marias blaue Variante mit dem besten Zitronenuntergrund ausprobiert. Noch mehr Zitrone: Huhn nach Marcella Hazan. Indische Creme (da gäbe es auch noch ein famoses Brötchenrezept zu. Bald mal!). Kathrin schickt mich zu Mollys Röstmöhren. Sommerrollen.

sehen / lesen / hören / klicken Arianes kulinarische Reisepost aus Japan. Der heitere Wolf. Das neue Viertel Vor. Und immer wieder die Kunstkinder. A Piece Apart Stories. Brigitte wir (auch ohne dritte Lebenshälfte ;)). Parallel zu >Stir< von Jessica Fechtor (das ich wirklichwirklich sehr mag!): A Table in the Orchard. Zwei, die ich noch besuchen möchte: Pina Bausch und Das Bauhaus. Hannah Höch in der >Kunsthalle Mannheim<. betsi. von Kowalke. Wir sind Hollywood. La Belle Saison. The Floating Piers.

fühlen / drüberdenken Manipura. Das Wollen einstellen. Große Augen. >Ich will jedenfalls nicht hören: 'Das war toll!'< Meine Antwort auf Angst, ist Freiheit. >Warum ist weniger für dich mehr, Christoph Keller?<. Claires Dschungel für Anfänger.



. . . und Eure Pfade?